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-F1 Zählerschrank
Zählerschrank erneuern
Wir bauen Ihren neuen Zählerschrank nach den Vorgaben Ihres Netzbetreibers – im Einfamilienhaus genauso wie im Mehrfamilienhaus. Die Anmeldung übernehmen wir, den Zählerwechsel stimmen wir für Sie ab. In Schenefeld, Hamburg und im Kreis Pinneberg.
Wann ein neuer Zählerschrank nötig ist
Ein alter Zählerschrank darf in der Regel bleiben, solange an der Anlage nichts Wesentliches geändert wird. Das ändert sich, sobald etwas Neues dazukommt – eine PV-Anlage, eine Wärmepumpe, eine Wallbox oder ein Batteriespeicher. Dann verlangt der Netzbetreiber meist, dass der Zählerplatz seinen technischen Anschlussbedingungen (TAB) und der VDE-AR-N 4100 entspricht.
Typische Anzeichen, dass ein Umbau ansteht:
- Zähler und Sicherungen sitzen offen auf einer Holz- oder Kunststoffplatte.
- Vor dem Zähler stecken Schraubsicherungen statt eines selektiven Hauptleitungsschutzschalters (SLS).
- Für einen zweiten Zähler – etwa für die Wärmepumpe – ist kein Platz.
- Für ein intelligentes Messsystem und die Steuertechnik nach § 14a EnWG fehlt der Raum.
Ob ein Umbau reicht oder ein neuer Schrank nötig ist, richtet sich nach den Vorgaben Ihres Netzbetreibers. Wir sehen uns Ihre Anlage an und sagen Ihnen, was davon wirklich nötig ist.
Was wir für Sie übernehmen
- Bestandsaufnahme vor Ort: Hausanschluss, Zählerplätze, Hauptleitung und Platz am Aufstellort
- Planung mit der passenden Zahl an Zählerplätzen, zum Beispiel für Haushalt und Wärmepumpe
- Demontage und Entsorgung der alten Zähleranlage
- Montage des neuen Zählerschranks mit SLS und Überspannungsschutz
- Vorbereitung für intelligentes Messsystem und Steuerung – so, wie es Ihr Netzbetreiber vorgibt
- Anschluss der Hauptleitung und aller Abgänge, saubere Beschriftung
- auf Wunsch neue Haupt- und Unterverteilungen mit FI-Schutzschaltern und Platz für spätere Erweiterungen
- Prüfung, Prüfprotokoll und Übergabe zur Zählersetzung
Wir arbeiten für Eigentümer von Einfamilienhäusern genauso wie für Eigentümergemeinschaften und Hausverwaltungen. In Mehrfamilienhäusern planen wir den Zählerschrank mit allen Wohnungszählern und dem Allgemeinstrom.
So läuft es mit dem Netzbetreiber
Zuständig ist Ihr Netzbetreiber – in Hamburg die Hamburger Energienetze (früher Stromnetz Hamburg), in Schenefeld die NordNetz, eine Tochter der Schleswig-Holstein Netz, und im übrigen Kreis Pinneberg je nach Ort zum Beispiel die Schleswig-Holstein Netz oder die Stadtwerke. Jeder hat eigene Formulare und Abläufe. Darum kümmern wir uns.
- Wir melden den Umbau mit allen Unterlagen beim Netzbetreiber an.
- Den Termin für den Zählerwechsel stimmen wir mit Netz- und Messstellenbetreiber ab.
- Am Umbautag schalten wir ab, bauen um und prüfen die Anlage.
- Die Zähler werden im neuen Schrank gesetzt, danach ist der Strom wieder da.
Ist der Hausanschluss selbst zu klein – etwa wenn Wärmepumpe und Wallbox dazukommen –, stellen wir auch den Antrag auf Änderung. Die Arbeiten am Hausanschlusskasten erledigt der Netzbetreiber.
Was Sie vorbereiten können
Für eine erste Einschätzung reichen oft ein paar Fotos:
- der geöffnete Zählerschrank im Ganzen
- der Hausanschlusskasten, meist im Keller oder Hausanschlussraum
- eine kurze Notiz, was Sie planen – zum Beispiel PV-Anlage, Wärmepumpe oder Wallbox
Schicken Sie die Fotos an info@daelektrotechnik.de oder stellen Sie eine Anfrage. Wir melden uns mit einer Rückfrage oder einem Terminvorschlag.
Häufige Fragen
Muss ich meinen alten Zählerschrank tauschen?
Nicht automatisch. Eine Anlage, die nach den damaligen Regeln errichtet wurde und keine Mängel hat, genießt in der Regel Bestandsschutz. Planen Sie aber eine PV-Anlage, eine Wärmepumpe, eine Wallbox oder einen Speicher, prüft der Netzbetreiber den Zählerplatz. Dann ist oft ein Umbau oder ein neuer Schrank fällig. Bei Schäden oder Sicherheitsmängeln sollten Sie unabhängig davon handeln.
Wie lange bin ich ohne Strom?
Das hängt vom Umfang ab. Wir sagen Ihnen vorher, womit Sie rechnen müssen, und legen den Zählerwechsel so, dass die Unterbrechung möglichst kurz bleibt. In Mehrfamilienhäusern stimmen wir den Termin mit der Hausverwaltung ab.
Bekomme ich dabei ein Smart Meter?
Den Zähler stellt der Messstellenbetreiber, nicht wir. Ob ein intelligentes Messsystem eingebaut wird, hängt unter anderem von Ihrem Verbrauch und davon ab, ob eine PV-Anlage, Wärmepumpe oder Wallbox im Haus ist. Wir bauen den Zählerschrank so, dass der Platz dafür vorhanden ist.
Reicht mein Hausanschluss für Wärmepumpe und Wallbox?
Das prüfen wir bei der Bestandsaufnahme. Reicht er nicht, beantragen wir die Verstärkung beim Netzbetreiber. Die Kosten dafür berechnet Ihnen der Netzbetreiber gesondert.
Ich habe noch Nachtspeicherheizungen. Was passiert mit dem zweiten Zähler?
Fallen die Nachtspeicher weg, legen wir sie still, bauen den zugehörigen Zählerplatz zurück und kümmern uns um die Abmeldung des Wärmestromzählers. Kommt stattdessen eine Wärmepumpe, planen wir den Zählerschrank gleich passend dafür.
Zählerschrank prüfen lassen?
Schicken Sie uns ein Foto – wir geben Ihnen eine erste Einschätzung.