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KNX und Smart Home
Licht, Jalousien und Heizung zentral steuern – mit KNX, dem offenen Standard für die Gebäudetechnik. Planung und Programmierung übernimmt Elektromeister Deniz Akagündüz selbst. In Schenefeld, Hamburg und im Kreis Pinneberg.
Was KNX ist – und was es Ihnen bringt
KNX ist ein Bussystem für die Elektroinstallation. Neben den Stromleitungen liegt eine eigene Busleitung. Über sie sprechen Taster, Bewegungs- und Präsenzmelder, Wetterstation und Raumthermostate mit den Aktoren im Verteiler. Die Aktoren schalten dann Licht, Rollläden oder Heizkreise.
Der Vorteil: Was ein Taster tut, legt nicht die Verdrahtung fest, sondern die Programmierung. Ein Tastendruck an der Haustür kann „Alles aus“ bedeuten. Morgens fahren die Jalousien hoch, bei Sturm automatisch in eine sichere Stellung. Ändern sich Ihre Wünsche, passen wir die Funktion an – ohne neue Leitungen.
KNX ist international genormt. Geräte vieler Hersteller arbeiten zusammen, programmiert wird mit der herstellerunabhängigen Software ETS. Sie sind also nicht an einen Hersteller gebunden. Mit der ETS-Projektdatei – samt Projekt-Passwörtern und bei KNX Secure den Geräteschlüsseln – kann auch später ein anderer KNX-Fachbetrieb an der Anlage weiterarbeiten.
Neubau oder Bestand
Am einfachsten ist KNX im Neubau oder bei einer Kernsanierung. Die Busleitung wird zusammen mit den übrigen Leitungen verlegt, die Aktoren sitzen zentral im Verteiler. Dafür braucht der Verteiler deutlich mehr Platz als bei einer klassischen Installation – das planen wir von Anfang an ein.
Im bewohnten Bestand ist eine Nachrüstung möglich, aber aufwendiger. Je nach Gebäude kommen einzelne Bereiche mit neuer Busleitung, Funkkomponenten oder eine schrittweise Umrüstung infrage. Welche Lösung passt, klären wir beim Termin vor Ort.
Planung und Programmierung aus einer Hand
Bei KNX entscheidet die Planung darüber, wie gut sich das Haus später bedienen lässt. Deshalb liegen Planung, Programmierung und Inbetriebnahme beim Meister selbst. Wir gehen mit Ihnen Raum für Raum durch: Was soll geschaltet, gedimmt oder automatisiert werden? Wie möchten Sie bedienen – mit Tastern an der Wand, am Tablet oder per App?
Auch Geräte wie Wärmepumpe oder Wallbox lassen sich einbinden, wenn sie eine KNX-Schnittstelle haben oder es ein passendes Gateway gibt. So sehen Sie Verbrauch und Zustände an einer Stelle.
Was wir übernehmen
- Bedarfsklärung vor Ort: Räume, Funktionen und Bedienung
- KNX-Planung mit Geräteauswahl und Verteilerplanung
- Verlegung von Bus- und Stromleitungen, Montage von Aktoren, Tastern und Sensoren
- Programmierung und Inbetriebnahme mit der ETS
- auf Wunsch Bedienung per App oder Tablet über einen KNX-Server
- Einweisung, Dokumentation und spätere Anpassungen der Programmierung
Häufige Fragen
Lohnt sich KNX auch im Einfamilienhaus?
Vor allem dann, wenn Sie Licht, Beschattung und Heizung gemeinsam steuern möchten und das Haus lange nutzen. Für einzelne Funktionen kann eine einfachere Lösung reichen. Das besprechen wir offen beim ersten Termin.
Ist KNX teurer als eine normale Installation?
Ja, Geräte und Programmierung kosten mehr als Schalter und Steckdosen. Dafür lassen sich Funktionen später ändern, ohne Wände zu öffnen. Das Angebot erstellen wir nach der Planung, nachvollziehbar aufgeschlüsselt.
Funktioniert KNX auch ohne Internet?
Ja. Die Anlage arbeitet eigenständig über die Busleitung. Internet brauchen Sie nur, wenn Sie von unterwegs per App zugreifen möchten.
Kann ich KNX im Altbau nachrüsten?
Grundsätzlich ja. Wie viel Aufwand das bedeutet, hängt davon ab, ob ohnehin Wände geöffnet werden und wie viel Platz im Verteiler ist. Bei einer Sanierung lohnt es sich, die Busleitung gleich mitzuverlegen.
Können Sie eine bestehende KNX-Anlage erweitern?
In der Regel ja. Am einfachsten geht das mit der ETS-Projektdatei des bisherigen Errichters. Fehlt sie, sehen wir uns die Anlage an und besprechen mit Ihnen, was möglich ist.
KNX für Ihr Projekt?
Am besten sprechen wir schon während der Planung. Ein Grundriss hilft beim ersten Gespräch.